Musik spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle seitdem ich denken kann. Die Mutter spielte Klavier, bediente das Harmonium und manchmal auch die Orgel in der Kirche meiner Heimatstadt. Der Grossvater war ein Fan der Klassischen Musik und meine älteren Geschwister hatten die Singles von den Beatles und den Stones.
 
Das Piano im Elternhaus war mein erstes Instrument, allerdings fand ich bald Gitarren und Bassgitarren noch interessanter. Dann kamen die ersten eigenen RockKapellen, etwa eine Combo mit Namen "April" wo wir viel Spass hatten und neben covers von "Steppenwolf" und anderen Sachen auch erste Versuche unternahmen eigene Stücke zu schreiben.
 
Diese etwas beschränkte Ausrichtung änderte sich für mich als ich Ende der 70er Jahre die Bekanntschaft mit Rock-/FunkJazz bzw. Jazz generell machte was für mich damals enorm beeindruckend und interessant war. Dies öffnete mir auch die Türen und Ohren für viele unterschiedliche Stilrichtungen von den ethnischen Musiken bis hin zur Avantgarde. So gab es folgerichtig eine Unmenge von Gruppen und Projekte welche oft stilistisch nicht einzuordnen waren.
 
Für mich sehr lehrreich waren dabei Sachen wie die "Colin Dunwoodie Group" mit sehr versierten Jazz-Musikern die alle über meinem technischen Niveau spielen konnten und verschiedene Projekte mit Oliver Augst der die künstlerische Seite betonte worauf ich begann mich mit NeuerMusik (Reich/Cage/Stockhausen/LaMonte Young usw.) zu beschäftigen.
 
Ebenfalls eine gute Schule, wenn auch in anderer Hinsicht, waren damals knapp 2 Jahre in einer Tanzkapelle names "Amorada". Das war die ultimative Lehrstunde in Sachen schnelle Auffassung ("auch wenn Du den song nicht kennst") und so begann ich mich für solche Dinge wie "Arrangements" zu interessieren. In dieser Zeit schrieb ich meine ersten, "richtigen" Songs.
 
Zum Ende der Dekade wurde (mal wieder) eine neue Band gegründet - ohne Namen zunächst- und die Vorstellung war 'ne Jazzcombo, allerdings kein Schweine/Bembel/Schunkel-Jazz sondern eher was gediegenes, konzertantes. Diese Gruppe, IN'N'OUT genannt, hat sich allerdings gehalten, im Laufe der Jahre gut entwickelt und die Musik ist heute besser denn je - eine richtige Erfolgs-Story !
 
In den letzten Jahren hat sich in meiner Arbeit ein Schwerpunkt Komposition und Arrangement herausgebildet. Der Aufbau eines Projektstudios in den 90ern eröffnete mir erstmals die Möglichkeit gelungene Arbeiten selbst zu produzieren und frei zugänglich zu machen.
 
Meine Sachen bewegen sich oftmals zwischen den Genres Jazz, Klassik, NeueMusik, Rock und Pop wobei Grenzen fliessend sind und (fast) immer überschritten werden. Informationen hierüber siehe  MUSIK.
 
albert
ich